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Meine Heimat ist mir wichtig: Hier wohnt meine Familie, hier sind über die Jahre viele Freundschaften gewachsen, hier gehe ich meinen Hobbys nach.
Für einen waschechten Oberberger ist es eben wichtig – bei
allen großen Zusammenhängen – zu wissen, wo man hingehört, wo die Wurzeln sind. Das zu wissen ist ein schönes Gefühl und gibt mir viel Kraft für die täglichen Herausforderungen.
Aber hier zu Hause hat natürlich auch meine politische Arbeit begonnen. Und noch heute ist es mir wichtig, mich als Stadtrat meiner Stadt Wiehl aktiv einzumischen. Denn nur wer weiß was vor Ort los ist, kann auch gute Politik für die Stadt Wiehl machen.
Dafür steht die SPD und ich

Lage und Beschreibung
Der Ort liegt rd. 4 km nordöstlich von der Ortsmitte Wiehl entfernt an der Kreuzung der Kreisstraße K52 und der Landstraße L145. Die benachbarten Ortschaften sind Alferzhagen und Merkausen.
Erstnennung
Im Jahre 1257, Graf Heinrich III. von Sayn, Grundherr von Marienhagen, gab gerne die Erlaubnis, hier ein Johanniskloster zu errichten.
Geschichte
Die Ortsgeschichte ist eng verbunden mit dem 1113 gegründeten geistlichen Johanniterorden. Mit Zustimmung und Förderung der weltlichen Herren ließen sich Mönche ein Jahrhundert später auch in Marienhagen nieder. Die Kölner Kirche schenkte lange, waldbedeckte Landstreifen an den Nordhängen der Bäche um Marienhagen. Von den Kenntnissen der Johanniter in der Bodenbewirtschaftung versprach man sich eine wirtschaftliche und kulturelle Belebung der damals noch recht öden und unwirtlichen Gegend. Als Nebenerwerb für die in ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen vermittelten die Ordensbrüder ihnen die Fertigkeiten zum Weben von Wolldecken; daneben widmeten sie sich der Fischzucht, besonders im benachbarten Alpetal bei Koppelweide.
1330 wurde der Ville Marienhagen Marktrecht verliehen; freilich blieb der Marktflecken als Handels- und Verteilungszentrum für die umliegenden Höfe nur von lokaler Bedeutung.
Bis ins 16. Jahrhundert reichte die Blütezeit des Ordenshauses, dessen Einfluss sich ins Aggertal und weit in den Bereich der heutigen Gemeinde Reichshof erstreckte. 1569 wurde die Niederlassung Marienhagen aufgegeben.
In der Landsteuerliste von 1555 wird Zu mergenhaiche geführt. 1580 werden im Futterhaferzettel der Herrschaft Homburg für den Ort Mergenhaenn als Abgabepflichtige 13 Bergische Untertanen sowie der Commenthur Her Heinrich benannt (Komtur = Ordensritter, nach anderer Lesart ist der Pfarrer gemeint).
1879 Aus dem Vierteljahresbericht des Wiehler Bürgermeisters:
" Im Besonderen erlaube ich mir mit Bezug auf die Hohe Cirkulairverfügung vom 16. April c gehorsamst zu berichten, dass in meinem Amtsbezirke sich keine Brennereien mehr befinden. Dagegen findet der Brantweingenuß namentlich in der Schulgemeinde Marienhagen in einem starken Umfange statt, was aus der Beschäftigung der meisten jungen Leute als Pflasterer und Maurer entsteht. Im Dorfe Marienhagen sind allein 6 Wirtschaften, die weit über das Bedürfnis gehen, ich würde es freudig begrüßen, wenn die propretirte Gesetzgebung Mittel böte, dieselben theilweise zu unterdrücken. Daß auswärtige Brennereien Ladungen ihres Fabrikates hinter sich her führen und Hausirhandel damit treiben, habe ich seither nicht wahrgenommen, event. würde ich strengstens dagegen einschreiten."
1980 wurde die 650-Jahr-Feier mit einem mittelalterlichen Bauernmarkt, volkstümlichen Umzügen und Brauchtumsvorführungen begangen. Der Backes (dörfliches Backhaus) wurde wiederhergestellt und in Betrieb genommen.
Bei der 675. Wiederkehr der Marktrechte 2005 tauchte der Ort, u.a. mit einem volkstümlichen Festumzug, ins Mittelalter zurück .
Kirche
Die (ev.) Kirche in der Ortsmitte zählt trotz ihrer schlichten Gestaltung zu den interessantesten mittelalterlichen Bauwerken hier zu Lande; der massive Westturm stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Ihm fügte der Johanniterorden ums Jahr 1300, nachdem die baufällige alte Kapelle abgebrochen war, ein neues Kichenschiff in frühgotischem Stil hinzu.
Als die Reformation um Marienhagen Eingang fand, wurde die Raumaufteilung verändert. Ein geschnitzter Balken nennt die Jahreszahl 1630.
Die Kirche wird mundartlich, wenn auch zu den "Bunten Kerken" zählend, nicht "Kerke" sondern "Bunte Kirche" genannt (auch "Johanniter-Kirche"). Im Innern wurden frühgotische Fresken, in der calvinistischen Reformationsperiode im 17. Jahrhundert übertüncht, erst 1907 bei Bauarbeiten wiederentdeckt.
Der Platz um das Gotteshaus diente lange Jahrhunderte als Friedhof. Nach 1912 wurde er zur Anlage umgestaltet.
Wirtschaft und Industrie
Das Gewerbegebiet Marienhagen ist 28 ha groß. Zum neuen Gewerbegebiet „Scherbusch“ Gesamtfläche des Bebauungsplanes: ca. 10,6 ha. Hierin enthalten sind auch Flächen des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 25. Dies ist erforderlich, um die Übergänge von "Neu zu Alt" städtebaulich und bauleitplanungsrechtlich stimmig zu machen. Straßenverkehrsflächen: ca. 1,3 ha. Flächen für Abwasser; ca. 0,4 ha. Grünfläche: ca. 2,1 ha. GE und GI: ca. 6,8 ha.
Es liegt etwa 5 km von der Anschlussstelle 25 (Gummersbach) der A 4 entfernt und ist über die Kreisstraße K 52 zu erreichen.
Freizeit
Wander- und Radwege
• Die Hauptwanderstrecke X11 des Sauerländischen Gebirgsvereins, Lenne-Sieg-Weg genannt, durchläuft die Ortschaft.
•Der Bezirkswanderweg 2 des Sauerländischen Gebirgsvereins von Auf dem Dümpel nach Engelskirchen durchläuft die Ortschaft.
•Die Ortsrundwanderwege A1, A2 und A3 haben in Marienhagen ihren Ausgangspunkt.
•Der historische Rundwanderweg um Marienhagen führt an den historischen Orten der Umgebung vorbei (ca. 7 km)
Vereinswesen
•Gemeinschaftsgrundschule mit Turnhalle
•Städtischer Kindergarten
•Freiwillige Feuerwehr Marienhagen
•Fußballverein VfR Marienhagen 1930 e.V.
•Gemeinnütziger Heimat- und Verschönerungsverein Marienhagen/Pergenroth e.V.
•Tennisclub TC Auf der Höhe e.V.
•Angelverein
Kirchliche Einrichtungen
•Ev. Kirche Marienhagen
•Kath. Kirche Marienhagen
Besonderheiten
•Im bundesweit ausgetragenen Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" wurde Marienhagen 1971 Bundessieger (Golddorf).
•Ortsnahes Gewerbegebiet mit zahlreichen Arbeitsplätzen.
•Die in Marienhagen befindliche Bunte Kerke gehört zu der Aktion "Offene Kirchen" im Rheinland. Mehr Infos erhalten Sie unter

Lage und Beschreibung
Der Ort liegt rund 2 km nördlich vom Stadtzentrum Wiehl entfernt.
Geschichte
Erstnennung
•1443 erstmals (in der Handschrift Liber Luppelheim) urkundlich erwähnt als Morkenpissel.
•1529 in einer Anordnung des saynischen Amtmannes zu Homburg Quad zu Isengarten über die Verpachtung des Hofes Bliebach (Bleibach) an einen Johann von Morkepütz.
•In der A. Mercator-Karte von 1575 als Morkelütz verzeichnet. Im Futterhaferzettel der Herrschaft Homburg von 1580 werden als abgabepflichtig in Morcken Pütz 4 Bergische und 4 Saynische Untertanen gezählt
Auch in der Folge unterschiedliche Schreibweisen. Wahrscheinliche Bedeutung (nach Dittmayer):
•Morke = Murke/Kröte
•Pissel = Peisel (Pütz, Tümpel, Tränke)
Quellmuldenlage, geschützt am Südhang, mit reichem Wasservorkommen begünstigte die Entwicklung vom Einzelhof zum bäuerlichen Höhenweiler. Morkepütz ist heute eine reine Wohngegend.
•Die Bleigrube Bliebach mit dem Nachbarfeld Christiania, südlich des Alpebachs gelegen, hat eine wechselvolle Geschichte. Die Besitzverhältnisse änderten sich mehrfach, auf Stillstandszeiten folgten Neuanfänge. 1889 waren 54 Personen beschäftigt, 118 im Jahr 1900.
•Zur Lage der Industrie berichtet 1905 der Bürgermeister von Wiehl: "Die Gewerkschaft Siegfried hat den Betrieb der Grube Bliebach im Monat November teilweise eingestellt und etwa 100 Arbeiter entlassen, da die Erzfunde den gestellten Anforderungen nicht entsprachen. Es arbeiten gegenwärtig etwa 80 Arbeiter mit Aufsucharbeiten".
•Von der 1911 endgültig aufgegebenen Bleigrube sind nur noch Reste der Abraumhalden zu finden. Erze wurde in der Gemarkung des Hofes Bliebach schon Jahrhunderte zuvor gewonnen, anfangs vermutlich durch Aufsammeln und Schürfen im Tagebau.
•Die Aufbereitungsanlage Wäsche befand sich am nahegelegenen Alpebach in Mühlhausen (Wiehl).
•1945 Am 11. April nach der Mittagsstunde erscheinen überraschend amerikanische Brigaden, von Marienhagen her aus dem Wald Enselskamp kommend, im Dorf und überrumpeln eine Handvoll deutscher Soldaten, die das Auftauchen aus entgegengesetzter Richtung erwarten. Denn zuvor hatten sie auf dem in Sichtweite nach Wiehl-Wülfringhausen liegenden Hügelkamm Heiligenhäuschen ein heftiges Gefecht beobachtet, das zahlreiche Tote und Verwundete auf beiden Seiten kostete. Warnschüsse hallen durch den Hof; die kampfmüden Landser kommen aus Häusern und Unterständen, legen ihre Waffen nieder und ergeben sich die ohne weiteres Blutvergießen, während die Dörfler mit barschen Kommandos in Häuser und Keller gewiesen werden. Einen sinnlosen Tod stirbt ein dt. Luftwaffenfeldwebel. Um den Krieg zu überleben, hielt er sich seit geraumer Zeit versteckt. Vom Gewehrfeuer der Amerikaner am anderen Dorfende aufgeschreckt, versucht er, in einen nahen Unterstand zu flüchten. Als er laute Stop-Rufe und Warnschüsse missachtet, durchsiebt der Kugelhagel aus einem Maschinengewehr seine Brust. In langen Fahrzeugkolonnen rollt der Troß über holprige Wege durch den Ort, derweil sich übermütige US-Soldaten in den Bauernhäusern an frischen Hühnereiern und Vorräten aus Hausschlachtungen gütlich tun, bevor sie sich in Richtung Aggertal wieder in Marsch setzen.
Besonderheiten
Im landesweit ausgetragenen Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" erhielt Morkepütz 1996 den Titel Silberdorf.
Am Samstag 09. April 2005 wurde ein Gedenkstein mit einer steinernen Kröte vor dem Feuerwehr-Schlauchturm eingeweiht. Die Grauwackesäule mit einer nachgebilderten Kröte ist ein Geschenk. Die Skulptur soll an die Namensgebung von 1443 erinnern, Morkenpissel laut Historiker bedeutet dies Krötentümpel.
Freizeit
Vereinswesen
• Naturschutzgebiet Steinbruch Morkepütz (Wilhelmsbruch)
• Freiwillige Feuerwehr Stadt Wiehl – Löschzug Bomig-Morkepütz
• Steigerturm (altes Feuerwehrhaus) unter Denkmalschutz
• Dorfgemeinschaft Morkepütz
Überall als Quelle: wikipedia.org
Alle Bilder: Privat
Lage und Beschreibung
Der Ort Alpe, liegt zwischen den Orten Morkepütz im Norden und Oberholzen im Süden an der Landstraße L 341 und ist in Luftlinie rund 3 Kilometer nordöstlich vom Stadtzentrum von Wiehl entfernt.
Geschichte
Erstnennung
1553 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt, und zwar wird „Tryn in der Ailpenn“ in einer Wechselurkunde Berg – Sayn genannt. Die Schreibweise der Erstnennung war in den Ailpenn .
Die A.-Mercator-Karte aus dem Jahr 1575 nennt den Ort in der Olpen.
Im Futterhaferzettel der Herrschaft Homburg von 1580 werden als abgabepflichtig In der Alpe sieben „Bergische Untertanen“ gezählt.
In den Wirren des Zweiten Weltkrieges wird in einer Fremdenpension für zahlreiche Evakuierte aus den bombardierten Städten an Rhein und Wupper notdürftig Quartier geschaffen. Einige Familien fassen danach auf Dauer in der Gegend um Alpe Fuß.
Im Ort ist noch im Jahr 2005 einer der selten gewordenen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebe für Vieh- und Milchwirtschaft erhalten.
Wander- und Radwege
Folgende Wanderstrecken, Wanderwege und Radwege durchlaufen den Ort:
• Die Hauptwanderstrecke des Sauerländischen Gebirgsvereins, auch
• Lenne-Sieg-Weg genannt;
• der Ortsrundwanderweg O;
• der Ortsrundwanderweg A3;
• der Radweg R20.
Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft.
[Henrik Ibsen, Schriftsteller]

05.09.2010 19:30 Uhr:
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